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Patch 8 der Oster-Challenge:

  • Autorenbild: HP Annette Di Fausto
    HP Annette Di Fausto
  • vor 3 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Das grüne Feld mit dem kleinen Hasen

In unserer Oster-Challenge sind wir bei Stück Nummer 8 angekommen – und auf den ersten Blick wirkt dieses Patch vielleicht fast ein bisschen unspektakulär. Denn zunächst sehen wir einfach nur ein grünes glatt gestricktes Feld.

Doch genau daraus entsteht etwas ganz Besonderes: eine kleine Frühlingswiese mit einem gestrickten Häschen.


Und damit wird aus einem schlichten Quadrat plötzlich eine kleine Osterwelt.


Ein einfaches Feld – mit viel Möglichkeit

Das grüne Patch bildet die Grundlage. Es ist sozusagen die Wiese, auf der später der Hase sitzt oder entlanghoppeln kann. Gerade diese Schlichtheit macht das Stück so schön: Das Feld bringt Ruhe in die Decke oder das Gesamtprojekt und lässt dem Häschen den großen Auftritt.

Gleichzeitig zeigt dieses Patch wunderbar, wie aus einem einfachen gestrickten Quadrat durch Falten, Nähen und Stopfen eine kleine dreidimensionale Figur entstehen kann.


Der Hase entsteht aus einem Quadrat

Das Besondere an diesem Häschen: Es wird nicht kompliziert von Kopf bis Fuß in Form gestrickt, sondern entsteht aus einem einfachen Quadrat, das anschließend auf raffinierte Weise zusammengenäht wird.

Das macht die Technik sehr zugänglich und eröffnet viele kreative Möglichkeiten. Denn je nachdem, wie du dein Quadrat gestaltest, kann dein Hase ganz unterschiedlich aussehen:

  • einfarbig und klassisch

  • bunt im Patchworkstil

  • in kraus rechts gestrickt

  • mit größerem oder kleinerem Kopf

  • mit oder ohne Gesicht

  • verspielt, schlicht oder ganz individuell

Jeder Hase bekommt dadurch seine ganz eigene Persönlichkeit.


So ist das Grundprinzip aufgebaut

Für das Häschen wird ein Quadrat gestrickt. Im Video wird ein Beispiel mit 48 Maschen gezeigt. Besonders hilfreich ist es, wenn das Quadrat in drei Bereiche eingeteilt wird – zum Beispiel durch Farbwechsel. So lässt sich später leichter erkennen, wo:

  • der Kopf,

  • die Vorderpfoten,

  • die Hinterpfoten,

  • der Bauch

  • und das Schwänzchen

entstehen.


Wer lieber einfarbig strickt, kann sich die Drittel ganz einfach mit Markierern kennzeichnen.

Anschließend werden die Ecken und Abschnitte so zusammengenäht, dass sich Beine, Kopf und Körper formen. Der Kopf wird mit einem stabilen Faden zusammengezogen und mit Füllwatte ausgestopft. Danach wird auch der übrige Körper gefüllt, das Schwänzchen geformt und schließlich der Bauch geschlossen.

So wächst aus einem flachen Stück Strickerei Schritt für Schritt ein kleiner Hase.



Ganz wichtig: festes Garn und eher kleine Nadeln

Ein besonders wertvoller Hinweis aus diesem Teil der Challenge ist die Wahl des Materials. Damit der Hase schön in Form bleibt, solltest du:

  • ein eher festes Garn verwenden

  • und nicht zu locker stricken

Denn wenn das Gestrick zu weich oder zu dehnbar ist, verformt sich das Häschen leicht. Dann kann es zwar immer noch niedlich aussehen, verliert aber etwas an Klarheit in seiner Form.

Für solche kleinen Figuren lohnt es sich also, lieber etwas fester zu arbeiten. So bleibt der Kopf runder, die Pfoten definierter und der ganze Hase stabiler.


Welche Füllung eignet sich?

Zum Füllen empfiehlt sich Füllwatte für Stofftiere oder Puppen. Normale Kosmetikwatte ist dafür nicht gut geeignet, weil sie leicht verklumpt und keine schöne gleichmäßige Form ergibt.

Mit richtiger Füllwatte lässt sich der Hase schön modellieren:

  • etwas fester im Kopf,

  • weich, aber formstabil im Körper,

  • und sogar das Schwänzchen kann leicht ausgestopft werden.

Hilfreich ist es, die Watte mit einer Schere, einem Stift oder einem ähnlichen Hilfsmittel vorsichtig in die schmaleren Partien zu schieben.


Die Ohren: klein, schlicht und wirkungsvoll

Die Ohren werden separat gestrickt und anschließend angenäht. Im Video wird folgende Variante gezeigt:

  • 9 Maschen anschlagen

  • 5 Rippen kraus rechts stricken, also 10 Reihen

  • danach rechts und links schrittweise abnehmen

  • am Ende die letzten 3 Maschen zusammenstricken

Dadurch entstehen schmale, leicht zulaufende Ohren, die dem Häschen sofort seinen typischen Ausdruck geben. Vor dem Annähen kann man das Ohr unten leicht zusammenziehen, damit es schöner am Kopf anliegt.


Mit oder ohne Gesicht?

Besonders schön ist, dass du selbst entscheiden kannst, ob dein Hase ein Gesicht bekommt oder nicht. Schon ohne Gesicht wirken die kleinen Figuren sehr charmant.

Wenn du ein Gesicht gestalten möchtest, ist Aufsticken die beste Lösung. Gerade wenn Kinder mit dem Häschen spielen sollen, ist das sicherer als angenähte oder aufgesetzte Augen. Kleine aufgenähte Teile könnten sich lösen, während ein gesticktes Gesicht stabiler und kindersicherer ist.

Augen, Nase und Mund müssen dabei gar nicht perfekt sein. Gerade das macht den Reiz aus: Jeder Hase bekommt einen eigenen Ausdruck, manchmal fröhlich, manchmal nachdenklich, manchmal ein bisschen verträumt.


Patchwork-Häschen: besonders lebendig

Im Video wird nicht nur ein klassischer Hase gezeigt, sondern auch eine bunte Patchwork-Version. Dabei wird das Quadrat schon vor dem Zusammennähen mit unterschiedlichen Farben und Richtungen gestaltet.

Das Ergebnis ist besonders lebendig: Der Kopf, die Vorder- und Hinterpfoten, der Bauch und das Schwänzchen heben sich farblich voneinander ab. So kann man die Konstruktion wunderbar nachvollziehen – und gleichzeitig entstehen ganz originelle kleine Hasen.

Gerade für ein Patchwork-Strickprojekt passt diese Variante natürlich besonders schön.


Ein Patch mit Frühlingsstimmung

Patch 8 bringt eine ganz neue Stimmung in die Oster-Challenge. Nach den bisherigen Strickstücken kommt nun etwas Spielerisches und Figuratives dazu. Das grüne Feld ist nicht einfach nur ein Quadrat – es wird zur Bühne für eine kleine Geschichte.

Ein Hase auf der Wiese, vielleicht später zwischen anderen Patches, vielleicht als Einzelstück, vielleicht sogar als kleines Spieltier: Dieses Patch verbindet Stricken, Nähen und Gestalten auf besonders kreative Weise.


Fazit

Patch 8 ist ein wunderbar frühlingshaftes Stück der Oster-Challenge. Aus einem schlichten grünen Feld und einem einfachen Quadrat entsteht ein kleines gestricktes Häschen mit viel Charme.

Das Besondere daran:

  • die Technik ist überraschend einfach,

  • der Gestaltungsspielraum groß,

  • und jedes Häschen wird am Ende einzigartig.

Ob einfarbig, bunt, mit Gesicht oder ohne – dieses Patch macht einfach Freude und lädt dazu ein, zu experimentieren.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachstricken, Ausprobieren und Gestalten deines ganz eigenen Osterhasen.


Nächste Woche geht es weiter mit Teil 9 der Oster-Challenge.

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